Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus

20. Mai

Ab sofort ist unser „Mittagstisch“ auch wieder für den Publikumsverkehr geöffnet.

 


18. Mai

Unsere Tagespflege ist wieder geöffnet!

Endlich. Unsere Tagespflege hat seit heute wieder geöffnet. Wir freuen uns auf unsere Gäste.

Derzeit gilt allerdings noch eine Notbetreuung.

 

 

 

 

 

 

 

 


11. Mai

Aktuelle Informationen zu den Besuchsregelungen in unseren Einrichtungen

Auszug aus der Verordnung zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg

§ 11 Besuchs-und Zutrittsregelungen

(1) Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern und in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen und in besonderen Wohnformen im Sinne des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch können Besuch durch eine Person empfangen, wenn sichergestellt ist, dass
1. der Zutritt gesteuert wird und unnötige physische Kontakte zu Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohnern, zum Personal sowie unter den Besuchenden vermieden werden und
2. soweit möglich, durch bauliche oder andere geeignete Maßnahmen ein wirksamer Schutz der Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohner und des Personals vor Infektionen gewährleistet wird.

(2) Die Maßgaben nach Absatz 1 gelten nicht für
1. den Besuch von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren; diese dürfen einmal am Tag von einer nahestehenden Person Besuch empfangen,
2. den Besuch von Schwerstkranken, insbesondere zur Sterbebegleitung, durch ihnen nahestehende Personen und Urkundspersonen,
3. Besuche von Geburtsstationen durch werdende Väter und Väter von Neugeborenen; das gleiche gilt für Partnerinnen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften,
4. Besuche zur Durchführung ärztlich verordneter oder sonstiger erforderlicher therapeutischer Versorgungen sowie zur Seelsorge.

(3) Personen mit Atemwegsinfektionen sind vom Besuchsrecht nach den Absätzen 1 und 2 ausgeschlossen. Ein Besuchsrecht besteht auch dann nicht, sofern in der jeweiligen Einrichtung aktuell ein aktives SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen vorliegt; dies gilt nicht für Krankenhäuser.

 


04. Mai

Jugendweihen 2020 werden erneut verschoben!

Liebe Schüler, liebe Eltern,

leider konnten die geplanten Jugendweiheveranstaltungen am 02.05.2020 aufgrund der Entwicklungen der Corona-Krise nicht stattfinden, was uns vor allem für Euch und Eure Familien sehr leid tut.

Aber nicht nur der ursprüngliche Termin musste verschoben werden, auch der geplante Nachholtermin am 15. August 2020 wurde nun abgesagt. Da wir zum heutigen Zeitpunkt nicht wissen, ob und wann Veranstaltungen in dieser Größenordnung wieder erlaubt sind und die Terminfindung für dieses Jahr auch sehr schwierig ist, haben wir uns nun entschieden die Jugendweihen auf das nächste Jahr zu verschieben. 

Weitere Infos  dazu erhalten die Eltern in den nächsten Tagen schriftlich von uns.

 


 

24. April

Gute Nachrichten aus unserem Seniorenzentrum „Haus Seeberge“

Zwar gilt aufgrund der Corona-Krise zum Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter weiterhin ein allgemeines Besuchsverbot in unserem Seniorenzentrum „Haus Seeberge“.

Unsere Mitarbeiter richten aber ab dem 27.04.2020 im Gemeinschaftsraum eine Besucherecke ein und bieten den Bewohnern somit die Möglichkeit am geöffneten Fenster unter Einhaltung der vorgegebenen Hygiene-und Schutzmaßnahmen ihre Angehörigen wiederzusehen und mit Ihnen zu kommunizieren. Die Besuchszeit ist vorerst auf 30 Minuten beschränkt, um so vielen wie möglich diese Gelegenheit anzubieten.

Öffnungszeiten der Besucherecke:

Montag – Sonntag:                                        09.30 bis 11.30 Uhr

Dienstag auch zusätzlich:                            16.00 bis 17.30 Uhr

Samstag und Sonntag auch zusätzlich:     15.00 bis 17.00 Uhr

Um vorherige telefonische Anmeldung wird gebeten.

Alle weiteren Informationen erhalten Sie telefonisch im Seniorenzentrum (Tel. 03364 77270).

Wir wünschen unseren Bewohnern eine angenehme Zeit mit ihren Angehörigen.

 


23. April

Ab 27. April gelten neue Regelungen für die Notbetreuung

Die ursprüngliche Ein-Eltern-Regelung, nach der es für den Anspruch auf Notfallbetreuung des Kindes ausreicht, wenn ein Elternteil in einer definierten Berufsgruppe arbeitet, wird ab 27. April für berufstätige Eltern in kritischen Infrastrukturen ausgeweitet. Der Notfall-Betreuungsanspruch besteht zudem – unabhängig von einer Tätigkeit in kritischen Infrastrukturen – für Alleinerziehende, wenn eine häusliche oder private Betreuung nicht anderweitig organisiert werden kann.

Zu den kritischen Infrastrukturbereichen gehören Tätigkeiten:

  1. im Gesundheitsbereich, in gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen, im medizinischen und im pflegerischen Bereich, der stationären und teilstationären Erziehungshilfen, in Internaten gemäß § 45 SGB VIII, der Hilfen zur Erziehung, der Eingliederungshilfe sowie zur Versorgung psychisch Erkrankter,
  2. als Erzieherin und Erzieher oder als Lehrerin und Lehrer in der Notfallbetreuung,
  3. zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen sowie in der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung,
  4. bei der Polizei, im Rettungsdienst, Katastrophenschutz und bei der Feuerwehr sowie für die sonstige nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr,
  5. der Rechtspflege,
  6. im Vollzugsbereich einschließlich des Justizvollzugs, des Maßregelvollzugs und in vergleichbaren Bereiche,
  7. der Daseinsvorsorge für Energie, Abfall, Wasser, Öffentlicher Personennahverkehr, IT und Telekommunikation, Arbeitsverwaltung (Leistungsverwaltung),
  8. der Landwirtschaft, der Ernährungswirtschaft, des Lebensmitteleinzelhandels und der Versorgungswirtschaft,
  9. als Lehrerin oder Lehrer für zugelassenen Unterricht, für pädagogische Angebote und Betreuungsangebote in Schulen sowie für die Vorbereitung und Durchführung von Prüfungen,
  10. der Medien (incl. Infrastruktur bis hin zur Zeitungszustellung),
  11. in der Veterinärmedizin,
  12. für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderliches Personal
  13. Reinigungsfirmen, soweit sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind.

Wenn ein Elternteil in diesen Berufsgruppen arbeitet, besteht für die Familie Anspruch auf die Notfallbetreuung, wenn keine andere Betreuungsmöglichkeit gegeben ist.

Heimarbeit/Homeoffice
Ist ein Elternteil zum Beispiel in Heimarbeit/Homeoffice entfällt unter Umständen dieser Anspruch. Eine parallele Betreuung von Kindern im Homeoffice ist davon abhängig, welche beruflichen Tätigkeiten durchgeführt werden müssen (z.B. festgelegte Arbeitszeiten, Telefonschaltkonferenzen, Telefonkontakte u.ä. oder andererseits Konzepterstellung, Briefe beantworten, Email-Kontakte). Wenn diejenigen, die in Heimarbeit/Homeoffice arbeiten nicht wirklich disponieren können, ist eine gleichzeitige Kinderbetreuung nicht automatisch als möglich anzusehen. Es widerspricht insbesondere dem Kindeswohl, wenn der Stresspegel sehr hoch wird, weil das jeweilige Elternteil beruflichen Anforderungen zeitlich parallel zur Kindertagesbetreuung gerecht werden muss. Homeoffice findet zudem auch statt, um Infektionsrisiken für Eltern zu vermeiden. Deshalb kann nicht automatisch von Homeoffice auf eine gleichzeitig mögliche Betreuung von Kindern geschlossen werden.

Antragstellung
Sorgeberechtigte Eltern müssen ihren Bedarf bei den jeweiligen Einrichtungen wie Kindergärten, Tagespflegestellen oder Horten anmelden. Antragsformulare für die Notfallbetreuung bekommt man beim zuständigen Landkreis oder der kreisfreien Stadt (meist auf der Internetseite).

Diejenigen, deren Kinder bereits in der Notfallbetreuung sind, müssen keinen neuen Antrag stellen.

Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS)

 


22. April

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Viele hilfsbereite Mitarbeiter und Unterstützer haben uns mit selbst genähten Behelfsmasken versorgt.

Ein Großes Dankeschön unter anderem an Frau Selle aus Bahro, Manuela Nickel, Szilvia Günther, Silvia Franke, Franziska Gottschlag, an unsere Mitarbeiter und Klienten vom TADI, an die GEM GmbH und an Catharina Wludarczyk (eine Mama aus unserer Kita „Kinderland“).

 


20. April

Frühlingskonzert auf der Wiese

Mit lebensfroher Blasmusik haben die Original Fürstenwalder Stadtmusikanten am Samstag unsere Bewohner des AWO-Seniorenzentrums „Haus Seeberge“ in Eisenhüttenstadt erfreut. Klaus Zippan, Heiko Reichmuth und Arno Märker gaben am Nachmittag auf dem Innenhof unserer Einrichtung für die Bewohner und die Mitarbeiter ein Frühlingskonzert (die MOZ berichtete darüber).

Der Auftritt sorgte bei den Bewohnern und auch Mitarbeitern für eine kurzen, aber schönen Moment der Abwechslung, trotz Besuchsverbot und Corona-Krise.

 Foto: Bernd Geller – Fotodesign und Bildarchiv – www.geller-fotodesign.de

 


16. April

VIELEN DANK!

Täglich erreichen uns viele schöne Briefe, Karten und kleine Präsente für unsere Damen und Herren im Seniorenzentrum.

Unsere Bewohner freuen sich sehr über die viele Post.

Dieses große Paket voller Schoko-Hasen haben uns die Mitarbeiter des NP-Marktes in Straupitz geschickt. Großes Dankeschön dafür! 

 


14. April

Die Nachholtermine für die Jugendweihen stehen fest!

Vorbehaltlich der Entwicklungen in Bezug auf das Corona-Virus planen wir die Jugendweihen am 15.08.2020 um 13.00 Uhr (Gesamtschule 3, Pestalozzischule, Förderschule Otto-Buchwitz) und 15.30 Uhr (Albert-Schweitzer-Gymnasium) im Friedrich-Wolf-Theater nachzuholen.

Alle bereits erworbenen Eintrittskarten für den 02.05.2020 behalten Ihre Gültigkeit.

Für alle Fragen steht Ihnen unser Jugendweihe Org.-Team Bianca Richter und Stephanie Nagel gern zur Seite.

 


08. April

AWO braucht dringend Mundschutz für Pflegekräfte

Das Schutzmaterial in unserem Land wird jeden Tag knapper: In unserem Seniorenzentrum, der Sozialstation und unseren Wohnstätten in Eisenhüttenstadt geht wegen der Corona-Pandemie der Mundschutz aus. Mit weitreichenden Folgen – für Bewohner und Beschäftigte gleichermaßen. Denn in absehbarer Zeit wird sich niemand mehr ausreichend schützen können, wenn nicht schnell solidarisch geholfen wird.

Der AWO Kreisverband Eisenhüttenstadt e.V. startet deshalb auch, wie schon vor einigen Tagen der AWO Bezirksverband Brandenburg Ost e.V., einen Aufruf zum Nähen von Schutzmasken und Teilen von Einweg-Schutzmasken, wenn diese nicht gerade zwingend in Unternehmen oder Praxen benötigt werden. „Wir hoffen, dass auch in unserer Region möglichst viele Freiwillige unserem Aufruf folgen“, sagt Armin Busch, Geschäftsführer des AWO Kreisverbandes Eisenhüttenstadt e.V.

Die letzten Tage haben gezeigt, wie akut das Problem fehlender Schutzkleidung besonders für Träger in der Altenhilfe ist. Nicht nur, dass größere Bestellungen bislang ausbleiben. „Bei der Verteilung der eh schon knappen Schutzkleidungsgüter stehen wir offenbar nicht weit oben auf der Verteilerliste.“ Nur sehr wenig Material sei bislang in Altenpflegeeinrichtungen angekommen. Dabei leisten wir einen systemrelevanten, gesellschaftlichen Beitrag – nicht nur in der aktuellen Situation. Unsere Senioren, die in unseren Einrichtungen zu einer großen Zahl wohnen, sind durch das Virus besonders bedroht.

Insgesamt benötigt der AWO Kreisverband Eisenhüttenstadt e.V. für sein Seniorenzentrum, die Sozialstation und seine Wohnstätten mehrere Hundert Masken für die kommenden Tage und Wochen. Über jede Hilfe, die die aktuelle angespannte Situation entschärft, sind unsere Mitarbeiter, Bewohner und Angehörige sehr dankbar.

Vorlagen und Beispiele für Schnittmuster finden sie hier:

https://www.swr.de/buffet/kreativ/selbernaehen-gesichtsmaske/-/id=257204/did=25218804/nid=257204/1ab8mkq/index.html

 

https://naehtalente.de/mundschutz-selber-naehen/

 

https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/0115_1/pressereferat/Mund-Nasen-Schutz__Naehanleitung_2020_Feuerwehr_Essen.pdf

 

Wenn Sie helfen wollen: Schicken Sie uns Ihre selbstgenähten Masken oder geben Sie sie direkt in unserer Geschäftsstelle ab. Vielen Dank!

Kontakt:

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Eisenhüttenstadt e.V.

Fährstraße 1

15890 Eisenhüttenstadt

Ansprechpartnerin: Antje Kretschmer

Tel. 03364 28505-21
E-Mail: sozialstationqm@awokvehst.de

 


07. April

Das Corona-Paket vom März 2020: Überblick über die neuen Hilfen

Im Eiltempo haben Bundestag und Bundesrat im März 2020 ein Gesetzespaket zur Bewältigung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie verabschiedet. Ein Herzstück dieses Corona-Paketes ist das Sozialschutz-Paket, das neben einem besonderen Sicherstellungsauftrag für soziale Dienstleister und Lockerungen bei den Arbeitszeitregelungen zahlreiche Leistungsverbesserungen für die Menschen umfasst. Darüber hinaus wurde im Infektionsschutzgesetz ein neuer Entschädigungsanspruch bei kinderbetreuungsbedingtem Verdienstausfall geschaffen Weitere Leistungsverbesserungen betreffen den verbesserten Zugang zum Kurzarbeitergeld, Erleichterungen bei der Miete und existenzsichernden Verträgen der Grundversorgung infolge von pandemiebedingten Zahlungsschwierigkeiten und Erleichterungen für Vereine. Beschlossen wurden ferner finanzielle Hilfen für Kleinstunternehmen und Soloselbständige. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über einige dieser Neuregelungen und eine Bewertung aus Sicht des AWO Bundesverbandes.

Corona_Sozialschutz-Paket.pdf

Quelle: awo bundesverband

 


06. April

Corona-Krise: Pflegeheime in Brandenburg hoffen, verschont zu bleiben

Ein Artikel der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 05. April 2020

 

Die Sorgen in Brandenburgs Pflegeeinrichtungen wachsen. Es gibt kaum noch Gesichtsmasken, Kittel oder Desinfektionsmittel. Viele Heime fühlen sich bei der Versorgung mit Schutzausrüstung zurückgesetzt. Derweil werden Corona-Fälle auch in märkischen Einrichtungen befallen.

Potsdam. Spätestens seit im Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann dutzende Senioren auf der Geriatrie-Station am Coronavirus erkrankt sind, steigt die Nervosität in den Altenheimen der Region. Die tragischen Corona-Ausbrüche mit 20 Toten in Würzburg und Harburg an der Donau mit mutmaßlich neun Corona-Toten zeigen die beängstigende Dynamik, die Covid-19 an jenen Orten entfalten kann, an denen viele alte, oft sehr kranken Menschen zusammen wohnen – die Haupt-Risikogruppe in der Pandemie.

Mit drastischen Kontaktsperren igeln sich landesweit Seniorenheime ein – damit ihnen Szenen wie in Italien erspart bleiben, wo die vielen Todesfälle in den Altenheimen die Todeszahlen in die Höhe schnellen ließen.

Der Bund hat nur wenig geliefert

Die Verantwortlichen sind zutiefst beunruhigt. „Die Versorgungslage mit Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln ist besorgniserregend. Die Schutzmittel werden in Kürze an vielen Stellen ausgehen“, sagt Susanne Gonswa, Sprecherin der Diakonie in Brandenburg. Die vom Bundesgesundheitsministerium angekündigte Lieferungen seien „im Wesentlichen nicht angekommen oder liegen weit unterhalb der im Vorfeld durch die Einrichtungen gemeldeten Bedarfe“, so Gonswa.

Dabei ist die Diakonie einer der großen Player auf dem Gebiet der Pflege. Zum Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gehören in Brandenburg 48 ambulante Pflegestationen, 66 stationäre Pflegeeinrichtungen, 53 Tagespflegen und ein Seniorenwohnhaus. Der Landesverband konnten laut Gonswa „eine kleine Menge an Schutzausrüstung einkaufen, die wir an besonders dringende Fälle austeilen können“. Man brauche aber „dennoch weiterhin dringend Unterstützung seitens der Politik“, sagte die Sprecherin.

Krankenhäuser gehen vor

„Wir haben nicht ausreichend Schutzausrüstung“, bestätigt Anne Baaske, Geschäftsführerin des Awo-Landesverbands Brandenburg. Bei der Verteilung der Schutzausrüstung würden Krankenhäuser, Rettungs- und Abstrichstellen als erstes bedacht. „Man hatte uns gar nicht auf dem Schirm“, so Baaskes Eindruck.

Die Landkreise sehen sich selbst in der Bredouille und lassen die Träger der Altenheime wissen: „Die wenigen Mittel, die noch vorhanden sind, werden an Rettungsdienst und Krankenhäuser verteilt. Weitere Mittel sind nicht vorhanden!“, heißt es etwa in einem Brief des Landkreises Märkisch-Oderland vom 26. Februar an Betreiber von Pflegeeinrichtungen. Und weiter: „Die Beschaffungsbemühungen laufen auf Bundes-, Landes- und Kreisebene seit über drei Wochen – auf allen Ebenen bisher ohne wahrnehmbaren Erfolg. Dies ist kein akzeptabler Zustand – und dennoch momentan Fakt!“

Landkreise organisieren Material auf eigene Faust

Potsdam-Mittelmarks Landrat Wolfgang Blasig ( SPD), der Präsident des Landkreistages in Brandenburg ist, erklärt, seine Verwaltung versuche, auf eigenen Kanälen Schutzausrüstung für die Pflegeheime aufzutreiben. „Das versuchen aber derzeit alle“, sagt der Landrat. Es wäre schon viel geholfen, wenigstens „einfache Schutzbekleidung“ aufzutreiben. Die Ausstattung derzeit sei mangelhaft. „Was über den Bund geliefert wird, bleibt hinter den Versprechungen zurück“, sagt Blasig. Es könnte durchaus sein, dass sich „benachbarte Kreise auf dem chinesischen Markt gerade einen Preiskampf liefern“, so Blasig.

Zwar hat der Bund am Wochenende eine erste größere Ladung Schutzmasken ans Land weiter gereicht. Doch selbst diese Chargen reichen nach Berechnungen von Awo-Geschäftsführerin Baaske nicht lange. Ein paar Tage könnte der Vorrat reichen, nicht länger. Desinfektionsmittel gehe in einigen Einrichtung zuneige.

Was ist mit den ambulanten Pflegekräften?

Awo-Chefin Baaske spricht noch einen heiklen Bereich an: Ambulante Pflegedienste: Deren Mitarbeiter fahren über die Dörfer und suchen Senioren auf. Auch ihnen fehlt Schutzausrüstung. „An die hat offenbar noch gar keiner gedacht“, sagt Baaske. Eigentlich, so fordert Baaske, müsste alle Pflegekräfte, die mit Risiko-Patienten in Kontakt kämen, einmal in der Woche auf das Corona-Virus getestet werden.

„Was alle irre und mürbe macht, ist die Ungewissheit, die Perspektivlosigkeit“, sagt Baaske. „Es ist wie Warten auf Godot – kommt er oder nicht?“

Winken von der Grundstücksgrenze

Die 40 Heime des Awo-Landesverbands Brandenburg sind wie alle Altenpflegeeinrichtungen abgeriegelt. Verwandtenbesuche sind untersagt. Um wenigstens Sichtkontakt zu ermöglichen, hat man an einigen Orten Verwandte von der Grundstücksgrenze aus winken lassen. Die Bewohner verbringen „von 24 Stunden am Tag 23 auf ihren Zimmern“, sagt Baaske. Man versuche ihnen Tablets zur Verfügung zu stellen, damit sie Video-Anrufe mit ihren Angehörigen führen könnten.

„Das Überwinden großer Entfernungen mit wenigen Mausklicks und das Sich-Zuwinken lässt die Bewohner strahlen“, erklärt Jacqueline Klemm, die ein DRK-Seniorenwohn- und Pflegezentrum in Schwedt/Oder leitet. Jeder Bewohner habe zwar ein Telefon in seinem Zimmer, aber manchmal müsse es eben mehr sein, „als ’nur‘ der Klang der Stimme am Telefon“.

Auch in vielen Pflegeeinrichtungen der Volkssolidarität können die Bewohner über digitale Wege mit ihren Angehörigen sprechen. Die notwendige Technik sei oft vorhanden, erklärt Pflegespezialist Andreas Heil vom Landesverband Brandenburg. „In einigen Fällen haben auch die Angehörigen ein Tablet mitgebracht.“

Schwerbehinderte sind auch bedroht

Wohnbereiche für schwer behinderte Menschen, die oft schwerste gesundheitliche Beeinträchtigungen haben, stehen bislang ebenso wenig im Focus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Sollte sich das Virus dort ausbrechen, ist ebenfalls mit dem Schlimmsten zu rechnen.

Im Potsdamer Oberlin-Haus etwa besteht eine strikte Zugangssperre. Bauzäune verwehren Nicht-Befugten den Zutritt. Nur Mitarbeiter und Lieferanten dürfen in die Räume. Bei der Zuteilung von Schutzausrüstung hätten Einrichtungen wie diese „eine Zeit lang sicher nicht im Focus“ gestanden, sagt Oberlin-Vorstand Matthias Fichtmüller.

Wie schnell die Situation kippen kann, zeigt ein am Mittwoch bekannt gewordener Fall. Ein Bewohner einer Teltower Seniorenresidenz war positiv auf Corona getestet worden – allerdings nach einem Aufenthalt im Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann. Nun hoffen alle Bewohner des Altenheims, dass sich ihr Mitbewohner erst im Krankenhaus angesteckt hat.

 


 

02. April

Für eine tolle Sache!

 

 

 

 

 

 

Liebe Kinder,

da unsere Bewohner*innen im Seniorenzentrum durch das Virus Covid-19 besonders gefährdet sind, dürfen sie aktuell leider keinen Besuch empfangen und Ihnen fehlt der Kontakt mit der Außenwelt.

Sie freuen sich deshalb sehr, wenn Sie Post von Euch bekommen. Dabei ist es egal, ob Ihr einen Brief schreibt, etwas malt oder eine Karte bastelt. Euch fällt bestimmt etwas tolles ein.

 

Eure Post könnt Ihr an folgende Adresse schicken:

AWO Seniorenzentrum „Haus Seeberge“

Seeberge 38

15890 Eisenhüttenstadt

 


AWO fordert mehr Anerkennung für Pflegekräfte – auch finanziell

In der Corona-Krise zeigen sich Ungerechtigkeiten besonders deutlich: Während Menschen allabendlich von Balkonen systemrelevante Berufe beklatschen, sind es diese Berufe, die in Deutschland besonders schlecht bezahlt werden. Nicht zufällig sind es Berufe, in denen überwiegend Frauen arbeiten. Der AWO Bundesvorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler meint hierzu:

„Es sind Frauen, die in der gegenwärtigen Krise mal wieder die Kohlen aus dem Feuer holen. Sie arbeiten etwa in der Pflege oder im Supermarkt. Selbstverständlich arbeiten dort auf Männer, doch: Der Frauenanteil in systemrelevanten Berufen liegt bei knapp 75 Prozent. Und diese Berufe werden zu schlecht bezahlt. Wir fordern daher: Unsere Anerkennung muss sich auch auf dem Konto widerspiegeln!“

Finanzielle Ungerechtigkeiten zeigen sich insbesondere für die Pflegeberufe. Wolfgang Stadler führt hierzu aus: „Sie pflegen alte und junge Menschen, sie versorgen sie angemessen, wohlwissend, dass sie ein persönliches Risiko eingehen. Noch dazu geben sie diesen pflegebedürftigen Menschen noch mehr Halt, als sie das sonst ohnehin tun, weil diese Menschen derzeit nicht ihre Verwandten treffen dürfen.

Die finanzielle Anerkennung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Seit vielen Jahren kämpfen wir für angemessene und verbindliche Tarife in der Pflege. Die gesetzlichen Grundlagen sind längst geschaffen, jetzt müssen wir alle handeln.“

Der AWO Bundesverband fordert in Tarifverhandlungen zu gehen, um die aktuelle besondere Leistung finanziell zu honorieren. Klar ist aber auch: Lohnerhöhungen sollten nicht zu Lasten der Pflegenden oder ihrer Angehörigen führen. Zusätzliche Personalkosten müssen vollständig finanziert, Eigenanteile dürfen nicht erhöht werden.“

Hintergrund: Frauen leisten den Großteil der schlechten oder gar nicht bezahlten Arbeit im Bereich Pflege, Erziehung und Betreuung, privat wie beruflich. Die Lohn- und Rentenlücke zwischen den Geschlechtern ist in Deutschland höher als in den meisten anderen Ländern Europas. Frauen sind daher deutlich armutsgefährdeter als Männer, vor allem im Alter.

Hierzu der aktuelle AWO Video-Podcast mit Wolfgang Stadler: https://youtu.be/6uk-JkIryL4

 


30. März

Notfallbetreuung: „Ein-Elternregelung“ für Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegegebereich

zum Artikel: https://msgiv.brandenburg.de/msgiv/de/presse/pressemitteilungen/detail/~28-03-2020-notfallbetreuung-ein-elternregelung


Liebe Eltern,

an dieser Stelle finden Sie die Formulare für eine Notbetreuung Ihrer Kinder in Kita und Hort in Eisenhüttenstadt und dem Landkreis Oder-Spree.

Stadt Eisenhüttenstadt

Antrag Notfallbetreuung (Mutter)
Antrag Notfallbetreuung (Vater)

Landkreis Oder-Spree

Kita Notfallbetreuung Antragsformular Bedarfsanzeige

 


23. März

Besuche in unserem Seniorenzentrum „Haus Seeberge“ sind derzeit leider nicht möglich. Wir freuen uns aber über jeden Anruf.


Unsere Tagespflege ist seit heute bis auf Weiteres geschlossen.

Ebenfalls finden in unserem Beratungszentrum keine persönlichen Beratungen mehr statt. Unsere Mitarbeiter befinden sich im Home-Office und sind telefonisch oder per E-Mail für Sie da.

 


20. März

Jugendweihe 2020

Sehr geehrte Elternsprecher/Innen, liebe Eltern und Jugendweiheteilnehmer/Innen,

aufgrund der Entwicklungen der Corona-Krise müssen wir unsere für den 02.05.2020 geplanten Jugendweiheveranstaltungen leider absagen und  verschieben.

Wir sind in Anwendung des Pandemieplanes der Bundesregierung und der Eindämmungsverordnung der Landesregierung Brandenburg vom 17.03.2020 verpflichtet, wo immer es möglich ist, auf Sozialkontakte zu verzichten und derartige Veranstaltungen zu unterlassen. Bei uns hat der Schutz der Familien und aller Beteiligten die größte Priorität!

Aufgeschoben ist jedoch nicht aufgehoben. Wir sind daher bestrebt, noch in diesem Jahr einen neuen Termin zu organisieren, um für Sie und Ihre Kinder und für Euch, liebe Mädchen und Jungen, eine wunderschöne und feierliche Jugendweihe zu gestalten. Im Blick haben wir hier, nach aktuellem Stand, die Zeit direkt nach den Sommerferien.

Über alle Neuigkeiten werden die Elternsprecher/Innen selbstverständlich sofort informiert!

Alle bereits erworbenen Eintrittskarten für den 02.05.2020 behalten Ihre Gültigkeit.

Für alle Rückfragen steht Ihnen unser Jugendweihe Org.-Team Bianca Richter und Stephanie Nagel sehr gern zur Seite.